Privatsphäre-Einstellung

Wir verwenden auf dieser Website Cookies, die für den Betrieb der Website notwendig sind und deshalb auch nicht abgewählt werden können. Wenn Sie wissen möchten, welche Cookies das sind, finden Sie diese einzeln im Datenschutz aufgelistet. Unsere Webseite nutzt weiterhin externe Komponenten (YouTube-Videos, Google Analytics), die ebenfalls Cookies setzen. Durch das Laden externer Komponenten können Daten über Ihr Verhalten von Dritten gesammelt werden, weshalb wir Ihre Zustimmung benötigen. Ohne Ihre Erlaubnis kann es zu Einschränkungen bei Inhalt und Bedienung kommen. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Google Translate

Mit Google Translate kann diese Webseite in andere Sprachen übersetzt werden. Wenn Sie eine Sprache auswählen, rufen Sie Inhalte auf Google-Servern ab. Der Webseitenbetreiber hat keinen Einfluss auf die Verarbeitung Ihrer Daten durch Google. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Daten an Google übermittelt werden, schließen Sie dieses Fenster mit einem Klick auf "X".

Um die Sprachwahl nutzen zu können, müssen Sie zunächst das Laden von externen Komponenten erlauben.

Kunst bringt Gunst? Genremalerei von Julia Schily-Koppers

Corporate Design FARB - Strich-Element

Kunst bringt Gunst? Genremalerei von Julia Schily-Koppers

Ab 20. März 2026

Eine Ausstellung rund um die Neuerwerbung 


Die Ausstellung stellt das 2025 erworbene und inzwischen restaurierte Gemälde „Der Maler im Patrizierhause“ in den Mittelpunkt und ergänzt dieses mit Zeichnungen aus dem Bestand der Stadt und des Heimatvereins Borken e.V., die sich direkt auf Motive des Bildes beziehen.

1889 wurde das Gemälde unter seinem heutigen Titel „Der Maler im Patrizierhause“ auf der Kunstausstellung der Königlichen Akademie der bildenden Künste in Dresden gezeigt. Es entspricht dem damals vorherrschenden Stil der Genremalerei Düsseldorfer Schule und nimmt Bezug auf Vorbilder niederländischer Meister des 17. Jahrhunderts. Viele Aspekte des Bildes regen zu Geschichten an: Es geht um das Sehen und Verbergen, um die Malkunst, den Wandel der Kinderbildnisse, ein altes Sprichwort, aber auch alle fünf Sinne sind thematisiert und vieles mehr.

Unter dem Titel „Kunst bringt Gunst“, der auch für die aktuelle Studioausstellung gewählt wurde, stellte Julia Schily-Koppers wenig später, im Jahr 1891, auf einer großen Internationalen Kunstausstellung in Berlin ein weiteres Gemälde aus. Der Katalog der Ausstellung von 1891 enthält keine Abbildungen, so dass lange unbekannt war, was auf dem Gemälde zu sehen war. Inzwischen ist eine historische Fototafel eines Gemäldes bekannt, welche eine fast identische Komposition des „Malers im Patrizierhause“ mit dem Titel: „Kunst bringt Gunst“ versieht. Daher ist es wahrscheinlich, dass Julia Koppers 1891 in Berlin genau das Gemälde oder eine Variante davon präsentierte, welches nun zur Sammlung der Stadt Borken gehört.

Erweitert wird die Ausstellung um weitere Werke der Genremalerei der Borkener Malerin.

Maler im Patrizierhaus Julia Schily-Koppers

Julia Schily-Koppers: Maler im Patrizierhaus, 1889. Sammlung der Stadt Borken

Detail Maler im Patrizierhaus
Detail 2 Maler im Patrizierhaus