Mit Google Translate kann diese Webseite in andere Sprachen übersetzt werden. Wenn Sie eine Sprache auswählen, rufen Sie Inhalte auf Google-Servern ab. Der Webseitenbetreiber hat keinen Einfluss auf die Verarbeitung Ihrer Daten durch Google. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Daten an Google übermittelt werden, schließen Sie dieses Fenster mit einem Klick auf "X".
Um die Sprachwahl nutzen zu können, müssen Sie zunächst das Laden von externen Komponenten erlauben.


Nina Bruchhaus, Safespace, 2025
In der ersten institutionellen Ausstellung in ihrer Geburtsstadt Borken, lässt sich die mittlerweile in Berlin lebende Künstlerin Nina Bruchhaus (1990) auf einen Dialog mit der Position von Julia Schily-Koppers ein. Bruchhaus beschreibt ihren künstlerischen Prozess als forschendes Tätigsein. Sie nutzt die Malerei nicht nur als Medium der Gestaltung, sondern als Werkzeug zum Nachdenken und erkennen. Die gezeigten Werke stehen in Resonanz mit der zeitgenössischen Gesellschaft, Themen ihrer Herkunft und der Sammlung des Hauses. Ausgangspunkt inhaltlicher Auseinandersetzungen sind die Erfahrungen der Künstlerin selbst, die sich von einer persönlichen auf eine allgemeine Ebene entfalten – wie im Werk Selbstbewusste Unschuld (2022-25) deutlich wird. Wie der Titel andeutet, regt Bruchhaus zu einem Perspektivwechsel an: Eigenschaften, die traditionell als weiblich gelten – etwa Sanftheit, Berührbarkeit und Emotionalität – werden als Ausdruck von Selbstbewusstsein verstanden. So gesehen erhalten Werte wie Fürsorge und Zärtlichkeit eine neue – wie sie findet, angemessene - Wertschätzung.