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27. April - 23. Mai 2021
![Raumansicht [...] Absurde Subsitution (c) Stadt Borken / Foto mediamieze](/farb-wAssets/img/Bilder-zu-Ausstellungen/Ausstellungsarchiv/weblication/wThumbnails/_DH_4018-94a2bb4b-6c98ac18@ll.jpg)
Die Klasse für kooperative Strategien (Prof. Irene Hohenbüchler) der Kunstakademie Münster präsentiert auf Initiative des AkA – Atelier für kulturelle Angelegenheiten ihre Arbeit „[...] Absurde Substitution“, eine Raum- und Klanginstallation im Saal des FARB.
Sie besteht aus hohen abstrakten baumartigen Säulen, auf denen Pflanzen platziert sind. Die Pfeiler sind akustisch durch geflüsterte Beiträge verbunden, die aus den Pflanzen klingen. Es entsteht ein dialogisches Mit- und Gegeneinander, ein Chorgeflüster, das drängende Probleme unserer Zeit, wie z. B. den Klimawandel, aufgreift. Die Stimmen erzählen von Scheinlösungen, Enttäuschungen und Ersatzhandlungen, die als absurde Substitutionen erscheinen.
Im Vorfeld der Ausstellung wurden Zimmerpflanzen als Leihgaben gesucht. So konnten Borkenerinnen und Borkener bzw. ihre Pflanzen Teil des Kunstprojektes werden.
„Jeder Baum hat eine eigene Stimme und steht für einen Versuch, ein Problem zu lösen, das wir selbst provoziert haben. Leider sind die Lösungen, die der Gesellschaft angeboten werden, in den meisten Fällen eher absurde Platzhalter. Kleinschrittige Ansätze und zu kurz gedachte Konzepte; Kompromisse, die eher darauf abzielen, die Gesellschaft zu sedieren, als wirkliche Veränderungen zu erreichen“, so das Statement der Klasse Kooperative Strategien.
Das AkA – Atelier für kulturelle Angelegenheiten wird gefördert durch das Programm „LandKULTUR“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.